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Unsere Politik kurz und bündig:

 

Bildung

Bildung der wichtigste Rohstoff für ein rohstoffarmes Land wie die Schweiz, weshalb unser Land schlauen Köpfe braucht. Bildung und Forschung bilden die Grundlage für unseren Wohlstand – das darf uns auch etwas kosten! Gerade Fachkräfte in naturwissenschaftlichen Bereichen wie Biologie, Physik, Chemie aber auch angewandten Wissenschaften wie Informatik oder dem Ingenieurwesen fehlen unserer Wirtschaft, weshalb gerade diese Bereiche bereits auf Volksschulebene wieder besser gefördert werden müssen.
In einer globalisierten Welt wird aber auch die Kommunikation immer wichtiger, und eben auch schwieriger. Deshalb braucht’s eine solide Ausbildung in der Muttersprache und in Fremdsprachen.

Wir stehen hinter dem Föderalismus. Dennoch müssen in der Bildung alte Zöpfe abgeschnitten werden. Mit einheitlichen Modellen ermöglichen wir den einfacheren Wohnortwechsel junger Familien. Wir fordern die Einführung von schweizweit gültigen Standards, welche am Ende jeder Stufe erreicht werden müssen. Diese Standards müssen laufend mit den anderen Staaten verglichen und allenfalls angepasst werden. Dabei darf aber nicht das Mittelmass gelten. Nur das Beste ist gut genug!

 

Sozialwerke

Unsere Sozialwerke sind grosse Errungenschaften der letzten 50 Jahre. Zu ihnen müssen wir Sorge tragen, denn auch wir Junge möchten in 40 Jahren noch davon leben können!

Doch ihre Zukunftsaussichten sind düster. Nehmen wir zum Beispiel die AHV:

Weil die Alten immer älter werden und gleichzeitig weniger Kinder zur Welt kommen, überaltert unsere Gesellschaft. Deshalb müssen immer weniger junge Erwerbstätige für immer mehr Rentner aufkommen. Heute arbeiten 4 Erwerbstätige für 1 Rentner, bald werden es nur noch 2 sein. Um dieses System aufrechterhalten zu können, bräuchte es massiv mehr Geld, das können wir uns aber kaum mehr leisten. Die jungen Bürger und der Staat werden so noch mehr belastet, dem System droht der Kollaps.

Um die Sozialwerke zu sichern, braucht’s jetzt echte Reformen:

- keine zusätzlichen Leistungen, die wir nicht bezahlen können

- eine Flexibilisierung des Rentenalters nach oben

- Einführung der Altersteilzeitarbeit

 

Sicherheit

Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nimmt ständig ab, vor allem wegen der stark angestiegenen Zahl schwerer Verbrechen. Gegenüber der hauptsächlich international agierenden Kriminalität sind die kantonalen Polizeistrukturen weitgehend überholt. Um die Kriminalität wirkungsvoll bekämpfen zu können, sind die Polizeiorgane vor allem international stärker zu vernetzen.

Im Bereich der häuslichen Gewalt soll gelten: „Wer schlägt, fliegt raus!“ Die Gesetzgebung ist derart zu ändern, dass Gewalttäter aus der eigenen Wohnung verwiesen werden können.

Auch Flüchtlingen schulden wir Schutz und Sicherheit. Wer sich allerdings als Asylbewerber unkooperativ und renitent verhält oder kriminell tätig wird, hat dieses Recht verspielt.

Die Armee muss sich konsequent auf die neuen Bedrohungsszenarien einstellen. Friedenserhaltende Auslandeinsätze dienen auch der eigenen Sicherheit und sind von uns ausdrücklich erwünscht. Alle Schweizer sollen frei zwischen militärischem und zivilem Dienst wählen können.

 

Finanzen

Der Bund ist mit über 100 Milliarden CHF verschuldet, was Schuldzinsen von 4 Mia. CHF pro Jahr zur Folge hat – mehr als für Bildung und Forschung ausgegeben wird! Ein schweres Erbe für uns Junge! Die Schuldenbremse muss nun greifen, das überschüssige Nationalbankgold muss für den Schuldenabbau eingesetzt werden.

 
 

Gesellschaft

Wir setzen uns für eine offene Gesellschaft ein. Toleranz, einer der wichtigsten liberalen Grundsätze, ist der Schlüssel zum friedlichen Miteinander. Das Prinzip ist einfach: jeder lebt, wie er es mag und respektiert dabei jeden, der anders lebt. ‚Leben und leben lassen’ heisst die Devise.

 

Wirtschaft

Eine starke Wirtschaft sichert unsere Arbeitsplätze und den Wohlstand. Um beides langfristig zu garantieren, brauchen wir Wirtschaftswachstum. Das erreichen wir nur, wenn wir ihr eine freie Marktwirtschaft bieten, die Steuern tief halten und alle wettbewerbsfeindlichen Strukturen abschaffen.

 

Verkehr / Umwelt

Mobilität ist aus unserer globalisierten Welt nicht mehr wegzudenken. Wir befürworten ein sinnvolles Miteinander aller Verkehrsmittel – ob Bahn, Auto oder Bus.

Unsere nachfolgenden Generationen sind genauso wie wir auf eine intakte Umwelt angewiesen. Deshalb dürfen wir nicht rücksichtslos unsere eigenen Interessen in den Vordergrund stellen.

 

Europa

Wir anerkennen und schätzen die grossen Leistungen der heutigen EU für die Stabilität Europas. In der momentanen Lage unterstützen wir eine Annäherung an Europa und zwar auf dem bilateralen Weg. 

Die Schweiz profitiert wirtschaftlich stark von den bilateralen Verträgen, weshalb für uns klar nur ein "Ja" zu der zweiten Osterweiterung der Verträge geben kann. Andernfalls könnte die EU das Interesse an der bilateralen Zusammenarbeit mit der Schweiz bekommen.

Wir stehen ganz klar für die Steuerhoheit der Schweiz ein und akkzeptieren keine Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten.

 

Junge

Was heute entschieden wird, wird uns Junge morgen betreffen. Jedes Gesetz, jede Entscheidung und jeder Beschluss muss deshalb zwingend durch den „Zukunftsfilter“, das heisst: nur was langfristig ausgerichtet ist und unsere Zukunft nicht weiter belastet, soll umgesetzt werden können.

 

Landwirtschaft

Die Schweizer Landwirtschaft ist die am besten geschützte der Welt. Dieser Protektionismus ist nicht mehr zeitgemäss, kostet den Steuerzahler jährlich 4 Mrd. und den Konsumenten hohe Preise.

Die Subventionen müssen stark abgebaut werden, auf Markteingriffe muss verzichtet werden und die Importzölle müssen abgeschafft werden.