home
news
partei
politik
kurz
positionen
Umwelt und Energie
Bildung
Sozialpolitik
veranstaltungen
Pressecommuniqués
Presseberichte
links
kontakt

Positionspapier Umwelt / Energie der JF Kt. Bern


Nachhaltigkeit ist besonders im Umweltschutz gross zu schreiben. Es kann und darf nicht sein, dass wir auf Kosten künftiger Generationen sorglos mit der Umwelt umgehen. Unsere Energie- und Umweltpolitik muss zukunftsgerichtet sein, nur so werden unsere Kinder noch Lebensqualität vorfinden. Dies ist unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

 

Wir setzen uns für erneuerbare Energiequellen wie Wasserkraft, Wind-, Solarenergie etc. ein. Energiequellen die Energie aus regenerativen Kreisläufen gewinnen. Langfristig werden nur diese Technologien Zukunft haben, denn konventionelle Energieträger wie Öl, Kohle, Uran usw. werden eines Tages erschöpft sein.

 

Eine Stilllegung der Kernkraftwerke ist anzustreben, jedoch nur wenn die entstehende Kapazitätslücke durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden kann.

 

Leider sind wir heute bei weitem nicht in der Lage auf konventionelle Energieträger zu verzichten. Dies bedeutet eine grosse Abhängigkeit vom Ausland und eine dementsprechend starke wirtschaftliche Anfälligkeit zum Beispiel bei einer Erdölkrise.

 

Wir wollen in die Zukunft der erneuerbaren Energien investieren, für andere Nationen Vorbild werden und uns einen Vorsprung im internationalen Rahmen sichern. Dies ist eine wahre Chance für die Schweiz. Ebenso müssen energiesparende Technologien (z.B. Wärmepumpen, Wärmedämmungen etc.) vermehrt eingesetzt werden.

 

Einzig eine Strommarktliberalisierung mit klaren Rahmenbedingungen (z.B. Service public, Labels etc.) führt zum Ziel eines umweltbewussten Umgangs mit der Energie.

 

Eine Umbesteuerung führt zu einem umweltbewussten Denken. Aus diesem Grund befürworten die Jungfreisinnigen Kanton Bern die ökologische Steuerreform.

 

Zu Wasser, Luft und Boden sind Sorge zu tragen. Die Richtlinien für diese drei Elemente müssen eingehalten werden. Falls diese Richtlinien überschritten werden, müssen Massnahmen eingeleitet werden. Ein solches Massnahmenpaket muss ausgearbeitet werden.

 

Den Abfallberg können wir durch Recycling verkleinern, deshalb sind Recyclingprogramme weiterzuführen. Auf dem Gebiet der Recyclingtechnologie muss weiter geforscht werden.

 

Tiere sind unsere Mitbewohner und sind keine Sache, auch sie haben ein Recht in Würde zu leben.

 

Umweltschutz hört nicht an den Grenzen auf. Die schweizerische Aussenpolitik muss noch mehr bemüht sein, Länder mit ungenügenden Technologien oder Infrastrukturen in unsere Konzepte einzubinden und zu unterstützen.

 

Unser Massnahmenpaket:

Forschungsgelder des Bundes sollen ausschliesslich erneuerbaren Energieträgern zugute kommen Schrittweisen und gut geplanten Ausstieg aus der Kernenergie Liberalisierung des Strommarktes mit flankierenden Massnahmen Die dezentrale Energieversorgung muss gefördert werden Sensibilisierung der Konsumenten durch Information und wirtschaftliche Anreize (keine Subventionen) Staatsquotenneutrale ökologische Steuerreform Schutz von Wasser, Luft und Boden Massnahmenpaket bei Umweltverschmutzung Recyclingprogramme sind weiterzuführen und gegebenenfalls auszuweiten Wahrung des natürlichen Lebensraums der Tiere, Verbesserung des Tierschutzes Umweltunterricht an Schulen