home
news
partei
politik
veranstaltungen
Pressecommuniqués
Presseberichte
links
kontakt
Samstag, 13.Dezember 2008 00:37
Milliardenboni für FrührentnerInnen auf Kosten der folgenden Generationen - Nein Danke!

VON: PATRICK MINDER



Milliardenboni für FrührentnerInnen auf Kosten der folgenden Generationen - Nein Danke!




„Nachhaltig“ ein Gütesiegel, welches viel zu leicht und oft über unsere Lippen fliesst und somit zusehends an Bedeutung und Glaubwürdigkeit verliert. Mittlerweile scheint sich schon das Sägen am Fundament der wichtigsten sozialpolitischen Institution der Schweiz, der AHV, unter diesem Slogan zu verkaufen.

Die Jungfreisinnigen Thunersee organisierten am Mittwoch 19. Oktober 2008 ein „Ein Betteln für die AHV und verteilten Kinder- statt Rentnerschokolade“.

Argumentarium: Milliardenboni für FrührentnerInnen auf Kosten der folgenden Generationen - Nein Danke!

 

Die Initiative für ein flexibles AHV-Alter des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds gaukelt vor, dass es inskünftig 90 % der Bevölkerung inskünftig möglich sein ab 62 Jahren eine ungekürzte AHV-Rente zu beziehen, zu dem schreibt sie in der Verfassung ein Höchstrentenalter von 65 Jahren fest.

 

Nein zur Zerstörung einer 60-jährigen sozialen Institution

Das Initiativkommitee gaukelt der Schweizerischen Bevölkerung utopische Vorzüge vor, welche nicht finanzierbar sind, denn auch wenn die AHV heute noch ein gutes finanzielles Fundament hat, so läuft die demographische Entwicklung (steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenrate) gegen die AHV. Man kann nach Angaben des Bundesamtes für Sozialversicherung davon ausgehen, dass mit dem bisherigen Status Quo (Rentenalter 65), ab 2013 die AHV Defizite einfahren wird.

Die Initiative wäre das mittelfristige Todesurteil für die bewährteste soziale Insitution der Schweiz, denn sie würde die AHV finanziell ruinieren.

 

Nein zu Mehrbelastung junger Menschen und Familien

Schon heute, zahlen finanzieren nur noch vier Erwerbstätige die AHV-Rente eines Renters. Bei der akutellen demographischen Entwicklung würde dies heissen, dass in knapp 30 Jahren zwei Erwerbstätige die AHV-Rente eines Rentners finanzieren müssten. Die Initiative erhöht die Belastung für Familien und junge Menschen, dies obwohl es Lösungen wie Frühpension mit einer Herabsetzung der Renten gibt, welche die AHV nicht auf Kosten der Jungen belaste.

Die Initiative zerstört den Generationenvertrag und den Solidaritätsgedanke der AHV.

 

Nein zu einer unvernünftigen Zwängerei

Die Initiative ist eine unvernünftige Zwängerei. Das Initiativkomitee betreibt einen politischen Klassenkampf auf Kosten der Armen und Jungen. Millionengeschenke zu verteilen ist nicht die Lösung. In denjenigen Berufen, wo Frühpensionierungen aufgrund einer hohen körperlichen oder psychischen Belastung angebracht sind, sind Branchenlösungen zu suchen. Diese Lösungen beinhalten im Normalfall aber auch eine Rückzahlungspflicht, der Mehrgelder, welche durch die Frühpensionierung eingenommen werden.

Mehrbezüge müssen durch diejenigen finanziert werden, welche davon profitieren und nicht von den Jungen und Familien.

 

Für die Jungfreisinnigen Thunersee

Präsident Patrick Minder

Vizepräsident Daniel Dunkelmann

Tim Stauffer



Links:



Related news:


Dateien:



<- Zurück zu: news